Pressebericht zur Gemeinderatssitzung vom 11. Mai 2017

Vor Beginn der Gemeinderatssitzung fand am Friedhof ein Besichtigungstermin an der bestehende Urnenstelen-Anlage statt. In der anschließenden Aussprache wurde festgelegt, dass rechts und links des „Eingangsbereichs“ der bestehenden Urnenanlage zusätzliche zwei Stelen mit vier Kammern aufgestellt werden.

Eine weitere Stelen-Anlage wird dann, vom Haupteingang aus gesehen in der oberen Ecke, im rückwärtigen Bereich der Familiengräber entstehen.
Ebenso soll geprüft werden ob ein Rasenfeld zur anonymen Erdbestattung angelegt werden kann. Auf einer gemeinsamen Namenstafel könnte dann der Name jedes Verstorbene genannt werden.

Aus der Kriminalstatistik für Bubsheim geht hervor, dass die Straftaten von 2015 auf 2016 um 27,8 % gesunken sind. Die Aufklärungsquote konnte von 50 % auf 76,9 % gesteigert werden. Die Häufigkeitszahl (Anzahl der Delikte hochgerechnet auf 100.000 Einwohner) hat sich im Vergleich zu 2015 verbessert, sie bewegt sich weiterhin im unauffälligen Bereich.
 
Die Flüchtlingsfamilie Darwisch ist in die Nähe ihrer Familie nach Nordrhein-Westfalen verzogen. Die Gemeindeverwaltung bedauert den Wegzug der Familie da sich die Kinder im Kindergarten und in den Schulen problemlos integriert haben und sich die Familie hier sehr wohl gefühlt hat. Für Ende Juni ist der Zuzug einer 4-köpfingen Familie aus Afghanistan angekündigt.
Der Bürgermeister bedankte sich beim Helferkreis für die Unterstützung und ihre vielfältige Hilfe. Er hofft dass die Mitglieder auch zukünftig bei zahlreichen anstehenden Aufgaben, die mit der neuen Familie zu bewältigen sind, zur Verfügung stehen.
Der Vorsitzende berichtet dass am diesjährigen Dorfputz zahlreiche Erwachsene sowie Kinder der Grundschule und des Sportvereins und der Jugendreferent teilgenommen haben. Die ENRW stellte verschiedene Hilfsmittel zur Verfügung, nach der Aufräumaktion erhält die Gemeinde noch einen Geldbetrag von 200,- Euro, der dann an die Grundschule weitergeleitet wird.
 
Die beiden Baumaßnahmen Wendeplatte „Königsheimer Straße“ und der Kanal „Lange Wiese“ werden gemeinsam in zwei Losen ausgeschrieben. Beide Lose könnten mit einem weiten Zeithorizont für die Realisierung versehen werden. Dadurch sollte im Wettbewerb ein gutes Ergebnis erzielt werden. Im Haushalt sind für beide Maßnahmen 370.000 Euro veranschlagt.
 
Am 4. Mai fand eine Begehung der Ausgleichsflächen Schnarz, Schnärzle und Eichen, mit Vertretern des RP Freiburg und des Landratsamtes statt. Nachdem Ende 2015 bei einer Überprüfung durch das Landwirtschaftsamt festgestellt wurde, dass auf den oben genannten Flächen zu viele Bäume auf dem Hektar stehen, wurde die Bruttoflächeneigenschaft nicht mehr anerkannt.
Somit wurde die Berechtigung für Flächenprämien aufgehoben. Dadurch ist eine Bewirtschaftungsprämie aus EU-Mitteln von einem Jahr auf das Andere weggefallen. Ein Defizit von rund 320 €/ha. Nachdem der Baumbestand auf unter 100 reduziert wurde ist zur Neueinstufung dieser Termin durchgeführt worden.
Leider wurde dabei erstmalig mitgeteilt, dass im Wald keine landwirtschaftliche Nutzung möglich ist. Die Kosten für die Auslichtung betrugen ca. 10 000,- Euro. Als Bruttogrundfläche wird nichts anerkannt, Flächenprämie kann somit keine beantragt werden. Die Flächenprämie bei der Beweidung des Kieferbestandes hätte sich auf 8 ha und 320 Euro pro ha belaufen.
Die finanziellen Nachteile werden über den Beweidungsvertrag abgefangen.
Lediglich ein Teil des Gewanns Eichen entspricht den Vorschriften und kann im laufenden Jahr als Bruttofläche anerkannt werden. Dafür können dann auch Zahlungsansprüche erworben werden.
 
Der MGV Harmonie Bubsheim hat einen Zuschussantrag für Hemden und Polos
für die Sänger gestellt. Die Investition lag bei 2.497,45 €. Entsprechend der Förderrichtlinie für Vereine bedeutet dies einen Zuschuss von 50%.
Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für den Zuschuss in Höhe von 1.248,73 Euro aus.
 
Bubsheim, den 15. Mai 2017