Pressebericht zur Gemeinderatssitzung 13. Juli 2017

Drei Blutspenderinnen konnten zu Beginn der Sitzung von Bürgermeister Leibinger und Maria Hild, Mitglied der DRK Ortsgruppe, für mehrmaliges Blutspenden geehrt werden. Der Bürgermeister dankte den Spendern für die Bereitschaft wiederholt ihr Blut zu spenden um somit zur Lebensrettung zahlreicher Menschen beizutragen. Geehrt wurden: Claudia Sauter für 25 Spenden, Marlies Sieger für 50 und Birgit Heinemann für 75 Blutspenden.
Der Bürgermeister dankte auch den Mitgliedern der Ortsgruppe für ihre Unterstützung und ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Der Gemeinderat hat der vorgelegten Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2016 einstimmig zugestimmt. Insgesamt stellt sich das vergangene Jahr positiv dar. Ausschlaggebend dafür sind Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer, Einkommensteueranteilen und Schlüsselzuweisungen des Landes. Der Rechenschaftsbericht und die Jahresrechnung 2016 sind in der kommenden Woche im Rathaus zur Einsicht ausgelegt.
Die bestehende Urnenanlage sollte ursprünglich mit zwei weiteren Stelen ergänzt werden. Auf die Nachverdichtung wird jetzt aber verzichtet und im rechten oberen Bereich des Friedhofs eine neue Anlage mit 32 Nischen errichtet. Die neue Urnenanlage wird mit vier 3-er und fünf 4-er Stelen der Firma Paul Wolff angelegt, die Erdarbeiten werden von der Firma Gut Hoch- und Tiefbau GmbH in Wehingen ausgeführt.
Dipl. Ing. Karl Hermle informierte über den Sachstand zur Windkraft auf der Gemarkung Bubsheim. Die Gemeinde hat eine Konzentrationszone mit einer Größe von 7 ha im Gewann „Dürrer Bühl“ ausgewiesen. Nur in diesem Bereich dürfen Windkraftanlagen errichtet werden. Als Grundlage bei Planung von Windkraftanlagen sind detaillierte Informationen über das Windangebot notwendig, um eine genaue Prognose über den zu erwartenden Energieertrag zu erhalten. Eine Vorabschätzung liefert wichtige Eckdaten. In einer weiteren Sitzung wird sich der Gemeinderat mit der Auftragsvergabe für eine Vorabschätzung zur Windprognose beschäftigen.
Der bestehende Nutzungsvertrag für die Mobilfunkstation auf dem Kirchberg wurde von der Gemeinde fristgerecht zum Jahresende gekündigt. Grund war die mangelnde Information des Betreibers über die Ausstattung mit Antennenanlagen und die mögliche zusätzliche Strahlenbelastung. Im Frühjahr 2016 wurde an 10 verschiedenen Messpunkten innerhalb des Ortsgebiets die Strahlungsintensität gemessen. Eine wesentliche Strahlungsbelastung konnte nicht festgestellt werden. Bei einer Vertragsverlängerung ab dem kommenden Jahr will die Gemeinde jedoch mehr Transparenz, fortlaufende Information sowie mehr Mitspracherecht. In der Gemeinderatssitzung im Oktober soll eine Entscheidung über das weitere Vorgehen erfolgen.
Von der Bauvoranfrage der Firma Techno GmbH & Co. KG, Überschreiten von Baugrenzen und Überbauung von Grabhügel, nahm das Gremium zustimmend Kenntnis.
Bubsheim, 18.07.2017